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Wirtschaft

Künstliche Intelligenz: Warnung vor einer neuen Blase?

Michael Burry vergleicht die aktuelle KI-Rallye mit den letzten Monaten vor dem Dotcom-Crash. Diese Parallelen werfen Fragen zur Stabilität des Marktes auf.

Philipp Lange13. August 20261 Min. Lesezeit

Parallelen zur Dotcom-Blase

In den letzten Monaten hat die Diskussion um Künstliche Intelligenz (KI) stark zugenommen. Die Technologie genießt gerade einen Boom, der Erinnerungen an die Euphorie in den letzten Jahren der 1990er Jahre weckt, vor dem Dotcom-Crash. Michael Burry, bekannt aus der Finanzkrise von 2008 und porträtiert in dem Film "The Big Short", warnt davor, dass die derzeitige Rallye um KI-Aktien Anzeichen einer überhitzten Marktsituation zeige. Burry verweist auf die Art und Weise, wie Investoren in Technologien und Start-ups vertrauen, ohne die fundamentalen Werte und Geschäftsmodelle hinreichend zu prüfen.

Die Dotcom-Blase war geprägt von übertriebenen Bewertungen und dem Glauben, dass jede neu gegründete Internetfirma ein zukünftiges Erfolgspotential besitze. Burry deutet darauf hin, dass Ähnliches in der aktuellen Phase mit KI stattfindet. Viele Firmen, die in diesem Bereich tätig sind, erleben sprunghafte Kursgewinne, was zu der Frage führt, ob diese Unternehmen tatsächlich die oft hochgesteckten Erwartungen erfüllen können.

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